Teil 2: „Perlenland“

Paradefahrt entlang der Elbvororte vom Museumshafen bis Wedel

Vorbei am Altonaer Fischmarkt passieren Sie bei Oevelgönne den Museumshafen mit seinen restaurierten historischen Wasserfahrzeugen.

Zugleich überqueren Sie den Elbtunnel und fahren alsbald an der Strandperle vorbei. Die Strandbar mit Kult-Status lädt dazu ein, auf einem Liegestuhl im Sand zu chillen und den Blick über die Elbe schweifen zu lassen. Unweit davon ist mitten in der Elbe ein runder Ponton zu sehen, auf dem ein Mann mit dunkler Hose und weißem Hemd den Schiffsverkehr zu beobachten scheint. Er besteht jedoch „nur“ aus Eichenholz – eine Arbeit des Bildhauers Stephan Balkenhol, der davon gleich mehrere in Hamburg verteilt hat. Ein Stück hinter Övelgönne liegt der „Alte Schwede“ am Strand. Der Riesenfindling kam in der Eiszeit aus Südschweden nach Hamburg und lag dann ziemlich lange in der Elbe, bis er 1999 mit einigem Aufwand geborgen wurde


Wittenberger Leuchtturm

Das Fährhaus von Wittenbergen wurde bei der Sturmflut 1976 zerstört. Direkt am Strand steht der in den Jahren 1899 und 1900 gebaute Leuchtturm. Auslaufende Schiffe orientieren sich an dem Unterfeuer Wittenbergen und dem weißen Licht des Oberfeuers Tinsdal. Demnächst werden hier die Bauarbeiten zu einem neuen Leuchtturm beginnen – er wird der höchste Europas.


Schauen Sie auch mal zur linken Elbseite! Dort befindet sich das Bubendeyufer, das neben der Lotsenstation liegt, und von Schiffsliebhabern gern zum Beobachten der ein- und auslaufenden Schiffe besucht wird (Link zum Shipspotting-Beitrag). Das Freibad in Finkenwerder gilt als das beste Schiffe-gucken-und-dabei-schwimmen-Bad. Dort hat übrigens auch Airbus - der weltweit zweitgrößte Flugzeughersteller - sein Werksgelände und -flughafen. 

Direkt gegenüber liegt der Anleger Teufelsbrück, mit dem auf einem Ponton gebauten Restaurant Engel. Gleich hinter Teufelsbrück und der vornehmen Elbchaussee befindet sich auch schon der Eingang zum zauberhaften Jenischpark mit dem Jenischhaus.

Genießen Sie noch einmal das herrliche Panorama der Hamburger Vororte, wo sich das Elbufer mit dem noblen Blankenese am Steilhang des 75 Meter hohen Süllbergs von seiner edlen Seite zeigt, bevor Sie dann am Falkensteiner Ufer einen der letzten Naturstrände der Unterelbe, die von der Tide regelmäßig überfluteten Elbwiesen, sowie das Naturschutzgebiet Wittenbergen mit seinen Mooren, Feuchtwiesen, Röhrichten und Süßwasserwatten passieren.


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