Unverzichtbarer Konzertsaal - Markthalle

40 Jahre Rock, Pop, Hip Hop und mehr

Der Blick in die Vergangenheit der Markthalle gleicht einem Rundgang durch die  Rock n´ Roll Hall of Fame: Legenden der Musikgeschichte spielten auf der Rundbogenbühne ihre ersten Deutschlandkonzerte und machten die Markthalle zur Hochburg internationaler und nationaler Künstler.

Die Markthalle - ein Who is Who der Musikgeschichte

Schon in den Anfangsjahren traten hier Bands auf, die nur kurze Zeit später zu weltweiten Superstars wurden. Status Quo und AC/DC machten den Anfang, es folgten Rockkonzerte von Bands wie Motörhead, The Ramones und Iggy Pop sowie Heavy-Metal-Feste mit Iron Maiden, Judas Priest und Saxon. The Clash stellten hier 1978 ihr Album „London Calling“ vor, und ein legendäres Konzert der Toy Dolls im Jahre 1983 mündete in einem Sturm des Gebäudes durch Punks, der nur durch einen Polizeieinsatz beendet werden konnte. Anfang der 80er wurde die Bühne selbst zum Star: Musiker wie The Police, INXS, Roger Chapman und BAP zeichneten hier einige Konzerte für den WDR Rockpalast auf. Natürlich machten auch einige einheimische Rocker, Punker und Rapper hier ihre ersten Schritte: Grönemeyer, Westernhagen, die Sterne, Tocotronic, Deichkind, Beginner oder Fettes Brot – die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Ganz klar: In ihren 40 Jahren hat die Markthalle schon so einiges gesehen.

Kunst jeder Art - Nicht nur Musik

Und auch die insgesamt über zwei Millionen Besucher der letzten vier Dekaden durften sich hier schon einiges ansehen, auch abseits der musikalischen Seite der Kultur. Beispielsweise den einzigen Auslandsauftritt des US-Kultautor Charles Bukowski am 18. Mai 1978, der eine legendäre Lesung in der Markthalle gab. Aber auch heutzutage kommen Künstler jeder Art nach Hamburg, um auf der Bühne ihr Programm zu veranstalten: Jan Böhmermann oder Carolin Kebekus sorgten in der Markthalle für den einen oder anderen Lacher, Benefizveranstaltungen und die alljährliche Social Media Week finden ebenfalls in der Markthalle statt. Der Fokus liegt aber weiterhin auf der Musik: Konzerte zwischen Heavy Metal, Rock, Punk, Gothic, Pop und Indie stehen auf der Tagesordnung. 

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Adresse: Klosterwall 11, 20095 Hamburg

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