Tour 1: Vom Stadtrand in die Innenstadt am Alsterlauf

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Die Tour führt Sie vom Stadtrand aus entlang eines natürlichen Talraumes in die City zum Hamburger Rathausmarkt. Das Alstertal ist heute durchgängig für die Erholung an Land und auf dem Wasser erschlossen. Sie finden hier Feuchtwiesen und Auwälder bis hin zur Promenade an den Alsterarkaden in der Innenstadt. Streckenlänge: 22 km.

Wegbeschaffenheit: befestigte und unbefestigte Wege, fast keine Steigungen.

Die Tour beginnt an der S-Bahn Poppenbüttel: Sie fahren nördlich um das Alstertal-Einkaufszentrum herum. Vom Saseler Damm kommend biegen Sie vor Überquerung der Alster nach links auf den Alsterwanderweg ein. Von hier aus radeln Sie an dem natürlichen Flusslauf mehrere Kilometer in südlicher Richtung.

Dabei überqueren Sie die Alster an einigen Stellen; meist bleiben Sie aber auf der linken Seite des Flusses.

Sie erleben auf den ersten Kilometern einen unverbauten, natürlich anmutenden Flusslauf, der sich durch einen tief eingeschnittenen Talraum windet. Man kann sich noch ein Bild machen von der Entstehung des Tales als eiszeitliches Schmelzwassertal.

Später kommen Sie an großen und teils bis ans Ufer heranreichenden Privatgärten mit altem Baumbestand vorbei. Die dazugehörigen Häuser und Villen sind im Sommer kaum wahrnehmbar. Im weiteren Verlauf trifft man wieder vermehrt auf naturnahe Bereiche mit feuchten Erlenbruchwäldern und Auwaldresten.

Auf dem letzten Abschnitt des natürlichen Alsterlaufes erreichen Sie den Alsterpark, in dem  sich die Alster zu einer größeren Wasserfläche aufweitet. Im Bootshaus vor dem Ratsmühlendamm haben Sie die Möglichkeit, Boote auszuleihen und die Schönheiten der Natur einmal aus anderer Perspektive zu betrachten.

Sie radeln anschließend ein kurzes Stück auf dem Justus-Strandes-Weg. Hier in Fuhlsbüttel findet sich die südlichste Schleuse im Alsterverlauf. Zahlreiche solcher Durchläufe erlaubten es bis ins 19. Jahrhundert hinein Frachtschiffen, die Oberalster zu befahren. Heute regeln die Schleusen nur noch im Sommer den Wasserstand für Wassersportler.

Südlich der Schleuse beginnt der kanalisierte Flusslauf. Der schöneren Aussicht wegen sollten Sie zwischen den beiden folgenden Brücken rechts der Alster radeln. Dann nehmen Sie erneut die linke Seite und befahren die Rathenaustraße mit ihren vielen Kleingärten. Am Alsterdorfer Damm empfiehlt es sich, ein paar Stufen in Kauf zu nehmen, um auf den Uferweg zwischen Alster und Kleingärten zu gelangen. Von hier aus ist die Kanalisation der Alster mit ihren aufwendigen Bastionen und Treppenanlagen besonders gut erlebbar.

Sie bleiben auf der linken Alsterseite und wechseln erst auf der Straße Meenkwiese die Seite. Sie gelangen so in den Stadtteil Eppendorf mit seinem malerischen Hayns-Park. Hier fanden die Bewohner des bereits in den 20er-Jahren dicht bebauten Eppendorf Ruhe und Erholung.

Am Tewessteg wechseln Sie erneut auf die linke Flussseite in den Stadtteil Winterhude und radeln auf der Straße Leinpfad bis zur Krugkoppelbrücke. Hier eröffnet sich Ihnen der herrliche Blick auf die Außenalster. Die Alster war bis ins 13. Jahrhundert hinein auch in diesem Abschnitt ein schmaler Fluss, der See entstand erst 1235 durch die Anlage eines Dammes.

Auf der Harvestehuder Seite benutzen Sie den Radweg am Rande des Alstervorlandes. Das lange Zeit parzellierte private Alstervorland wurde erst in den 50er-Jahren zu einer attraktiven und öffentlich zugänglichen Parkanlage umgestaltet.

Der Radweg entlang der Straße Alsterufer führt Sie anschließend unter der Kennedy- und der Lombardsbrücke hindurch, und Sie stoßen auf die Binnenalster. Von hier aus können Sie den Turm des hinter der Binnenalster gelegenen Rathauses erblicken.

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