Hamburgische Staatsoper

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  • © Kurt-Michael Westermann
  • Die Geschichte der Staatsoper reicht weit in die Vergangenheit zurück und begann 1678, als in Hamburg das erste öffentliche Opernhaus Deutschlands eröffnet wurde. Dank der Aufklärung sollte von dieser Zeit an die Kunst und Kultur des Operngesangs auch ganz normalen Bürgern zugänglich gemacht werden.

    Vom Ende des 17. bis Mitte des 18. Jahrhunderts war die Hansestadt in ganz Europa für ihre musikalischen Meisterleistungen bekannt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Zuschauerraum bei einem Bombenanschlag 1943 komplett zerstört, aber bereits wenige Jahre später wieder hergerichtet. Auch heute ist das Hauptcredo der Staatsoper, die Inszenierungen einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Das Repertoire reicht von klassischen bis zeitgenössischen Opern- und Ballettaufführungen und auch die Eintrittskarten sind mit Preisen zwischen 4,00 und 160,00 Euro für jeden erschwinglich.

    Kultur und Unterhaltung gleichzeitig, bekommt man in der Staatsoper in Hamburg geboten. In der Staatsoper waren bereits Klassiker wie Georg Friedrich Händel als Geiger oder Gotthold Ephraim Lessing als Dramaturg tätig, aber auch zeitgenössische Stars wie Plácido Domingo oder Pavarotti hatten einen großen Auftritt in der Hansestadt. Sie präsentiert seit jeher Opern, Ballettaufführungen und Konzerte der Hamburger Philharmoniker. Neben zahlreichen Stücken für Erwachsene wie Macbeth, König Lear, La Bohème und Goethes Faust, kommen auch Kinder in diversen Kinderopern auf ihre Kosten. Im Rahmen der Kinderopern werden z.B. Stücke wie Hänsel und Gretel sowie der Räuber Hotzenplotz gezeigt. Die Opernintendantin und Hamburgische Generalmusikdirektorin präsentiert großartige Inszenierungen vom klassischen bis hin zum zeitgenössischen Opern-Repertoire – packendes Musiktheater eben. Mit dem HAMBURG BALLETT, welches 1973 aus einer ersten Ballett-Werkstatt entstand, ist die Hansestadt ebenso Heimat einer Kompanie von Weltruf. Das Herzstück dieser Oper ist das Philharmonische Staatsorchester Hamburg: Es prägt den Klang der Hansestadt schon seit rund 175 Jahren und spielt fast alle Opern- und Ballettabende wie auch die Philharmonischen Konzerte in der Laeiszhalle.

    Wissenswertes über die Staatsoper

    Die Staatsoper steht seit dem Jahr 2005 unter der künstlerischen Leitung von Simone Young, einer australischen Dirigentin. Jedes Jahr werden bis zu 380 Vorstellungen in der Oper gezeigt, die historisches, aber auch modernes Musiktheater zeigen. An die kleinen Gäste wurde mit der Kinderopernreihe Opera piccola gedacht, bei der die Kinder nicht nur die Zuschauer sind, sondern auch live auf der Bühne stehen und mitperformen. Die Nachwuchssänger der Staatsoper stellen außerdem jede Saison ihre eigenen Produktionen auf die Beine, die sie dann vor Publikum zeigen. Abgerundet werden die Aufführungen durch Konzerte der hanseatischen Philharmoniker. Diese bieten dem Publikum die ganze Saison über verschiedene Kammerkonzerte, einige Sonderkonzerte sowie das alljährliche Silvesterkonzert Salut. Der Spielplan der Staatsoper wird jeweils im Frühjahr für die folgende Saison veröffentlicht. Eine Opernsaison startet mit einer großen Eröffnungsfeier im August und dauert ein Jahr.

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    Adresse: Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg

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