Fernsehturm Hamburg

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Hamburgs höchstes Bauwerk und modernes Wahrzeichen wurde 1965 bis 1968 zu Ehren des deutschen Physikers Heinrich Rudolf Hertz errichtet. Der Heinrich-Hertz-Turm, von den Hamburgern liebevoll "Telemichel" genannt, hat eine Gesamthöhe von 279,8 Metern, sein Gewicht beträgt 43.000 Tonnen.

Die Gastronomie- und Aussichtsplattform in 128 Metern Höhe ist seit Januar 2001 geschlossen – bis dahin hatte man die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen die Aussicht auf die Hansestadt Hamburg zu gnießen, oder gar an einem Bungee-Seil eben diese aus anderer Perspektive zu erkunden.

Zudem verloren die Räume des Hamburger Fernsehturms Anfang 2005 den Bestandsschutz – eine Anpassung an derzeit gültige Rettungsweg-Bestimmungen ist vor einer Wiedereröffnung notwendig, was angesichts der hohen Umbaukosten (mindestens 10 Millionen Euro) im Moment noch unwahrscheinlich ist. Seit Anfang 2010 sucht das Bezirksamt Mitte für den Fernsehturm Hamburg jedoch wieder aktiv nach einem neuen Mieter und Investor für das Drehrestaurant und die Aussichtsplattform - bei einem seriösen Konzept ist auch die Umwandlung in ein gläserndes Hotel denkbar. Auch soll ein Sponsor die Namensrechte am "Telemichel" kaufen können.  

Im Rahmen des Neuen Anbaus der Messe Hamburg wurde der Fernsehturm bisher im Bodenbereich saniert und "gehübscht", sodass er aktuell – direkt am Ausgang von Planten un Blomen – zumindest schon von außen wieder einen attraktiven Anblick bietet.

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