Hamburgisches Wattenmeer

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  • © Bernd Schlüsselburg
  • Auch mitten in Europa gibt es Wildnis! Große Bereiche des Wattenmeeres an der Nordseeküste sind bis heute in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten.

    Die Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben ihre Wattenmeeranteile dabei als Nationalparks ausgewiesen. Diese höchste Schutzgebietskategorie ist ein international geachtetes Prädikat für diesen einzigartigen Naturraum. Seit Ende Juni 2011 gehört mit dem Hamburgischen Wattenmeer nun das gesamte deutsche Wattenmeer zum Weltnaturerbe, nachdem seit 2009 bereits die mehr als 9.500 Quadratkilometer großen Wattregionen vor Schleswig-Holstein, Niedersachsen und den Niederlanden aufgenommen wurden. Somit wurde hierdurch auch eine Lücke geschlossen.

    Im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeersind Naturnutzungen weitgehend ausgeschlossen. Der Nationalpark besticht durch die Faszination ungestörter Natur und ist ein herrliches Ziel für Ausflügler wie Urlauber: Spaziergänge durch die Salzwiesen, ein Bad im Meer, Wattwanderungen, Trips zu den Seehundbänken und Vogelbeobachtungen während der Brutsaison oder an den Rastplätzen unzähliger Brutvögel gehören zu den besonderen Attraktionen des Nationalparks.

    Zum Nationalpark gehören auch die Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn.

    Hamburgs Weltkulturerbe

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