Hamburgs Stadionperle

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Über Jahrzehnte hinweg pilgerten die Anhänger des HSV ins altehrwürdige Hamburger Volksparkstadion. Vom Spielfeld durch eine Leichtathletiklaufbahn getrennt, war das Stadion wegen seiner Weitläufigkeit bei den Fußballern jedoch eher unbeliebt.

Am 2. Juni 1998 begann der Abriss des Volksparks: Die Abbrucharbeiten waren gleichzeitig Startschuss zum Bau eines der modernsten Stadien Deutschlands: das Volksparkstadion (zuvor als HSH Nordbank, AOL und Imtech Arena bekannt). Am 13. August 2000 wurde die letzte Membran des neuen Stadiondaches angebracht - die neue Arena fertiggestellt! Seitdem ist sie Schauplatz für die Heimspiele des Hamburger SV sowie für Open Air Konzerten internationaler Stars aus Rock und Pop. Platz bietet die Imtech Arena für 55.000 Besucher, 10.000 davon als Stehplätze. Ehrengäste lassen sich in 50 Logen und 2.100 Business-Seats bewirten. Ihrer Multifunktionalität wird die Arena mit 1.500 Quadratmetern Tagungsraumfläche und 2.000 Quadratmetern für Gastronomie gerecht. Zum 1. Juli 2015 erwarb Klaus-Michael Kühne die Namensrechte des Stadions und sorgte damit 14 Jahre nach der ersten Umbenennung dafür, dass die Arena wieder ihren ursprünglichen Namen „Volksparkstadion“ trägt.

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