Arabesques

  • © Elke Ehninger
  • Arabesques – das ist Frankreich pur! Mit dem Thema "Gegenwelten - repenser le monde" entführen frankophile Musiker und Künstler bei diversen Veranstaltungen in die Welt des europäischen Nachbarn und seine kulturellen Highlights.

     

    Hamburg, im Dezember 2017. In einer Zeit, in der die Europaskepsis blüht, und sich der Populismus in der Mitte der Gesellschaft einen festen Platz geschaffen hat, treffen sich beim siebten Deutsch-Französischem Kulturfestival arabesques vom 22. Januar 2018 an fünf Wochen lang deutsche und französische Künstler in und um Hamburg. Unter dem Thema Gegenwelten – repenser le monde begeben sie sich in über 30 Veranstaltungen – von Neuer Musik, Film, Debatten bis hin zu Tanz und Chanson – auf Spurensuche nach Möglichkeiten, die Demokratie mit utopischen Ideen aufzufrischen und eine geteilte Vision von Gemeinschaft zu finden, die von Verantwortung statt Spaltung, von Diversität und Offenheit geprägt ist.

    60 Jahre Städtepartnerschaft Hamburg Marseille

    2018 ist ein bedeutsames Jahr für die deutsch –französische Freundschaft: Das Ensemble arabesques eröffnet mit den „Chants paysans“ nicht nur das Festival (am 22.1. in Hamburg, Pre-Opening am 21.1. in Aumühle), sondern auch das Jahr der französischen Sprache und das 60. Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft Hamburg – Marseille. Solisten der Hamburger Staatsoper & Solisten des Institut des vents français Marseille spielen dabei Werke Hamburger und Marseiller Komponisten, die sich dem Thema kulturelle Identität und kollektives Gedächtnis widmen. Am 28. Januar geht es weiter mit neuer Musik von Thierry Pécou und dem Ensemble Variances: Das Konzert „Instants ludiques – Spielerische Augenblicke“ ist Teil des Projektes „Confluences – neue Räume komponieren“, das arabesques ins Leben gerufen hat, um in innovativen Musikvermittlungsprojekten zeitgenössische Komponisten und Ensembles in den Dialog mit Nachwuchsmusikern treten zu lassen.

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