34. Internationales Kurzfilm Festival Hamburg

  • © Xenia Zarafu
  • Das IKFF Hamburg hat seine Wurzeln im Milieu der unabhängigen Filmemacher. Im Jahr 1985 fand es unter dem programmatischen Titel NoBudget zum ersten Mal statt, bevor es 1994 seinen jetzigen Namen erhielt. Heute gehört das IKFF Hamburg weltweit zu den wichtigsten und erfolgreichsten Kurzfilmfestivals für Branche und Publikum.

    Es ist ein Hauptanliegen des IKFF Hamburg, die Eigenständigkeit der Kunstform Kurzfilm zu betonen und ihr besonderen Raum zu verschaffen. Ein weiteres Ziel ist es, die allgemeine Verbreitung des Kurzfilms zu fördern. Dieses kann insbesondere deswegen erfolgreich verfolgt werden, weil das Festival Teil der KurzFilmAgentur Hamburg e. V. (KFA) ist.

    Mit den unter ihrem Dach befindlichen Abteilungen Archiv, Verleih, Vertrieb und Festival kann die Verbreitung des Kurzfilms auf unterschiedlichen Ebenen unterstützt und realisiert werden.

    Indem das Festival eine enorme Bandbreite internationaler Kurzfilmproduktionen präsentiert, bietet es seinen Besuchern ein vielfältiges Forum und dient Kurzfilmschaffenden aus dem In- und Ausland als ein weithin beliebter Treffpunkt. Die Vielfältigkeit des Festivals speist sich einerseits aus den zahlreichen Filmeinreichungen für die verschiedenen Wettbewerbe und andererseits aus den diversen sorgfältig kuratierten Sonderprogrammen.

    Die jährlich stattfindenden nationalen und internationalen Wettbewerbe differenzieren nicht nach einzelnen Gattungen, sondern alle filmischen Formen sind zur Teilnahme an den Kategorien Internationaler Wettbewerb, NoBudget, Deutscher Wettbewerb und Flotter Dreier eingeladen.
    Neben den Wettbewerben werden verschiedene Sonderprogramme präsentiert, die einen genaueren Blick auf ausgewählte Themen lenken. Sie reichen von gesellschaftlichen Beobachtungen über Werkschauen einzelner Filmschaffender bzw. Filmgruppierungen bis zu Länder- oder Regionalschwerpunkten. Darüber hinaus werden in unregelmäßigen Abständen technische, ästhetische oder formale Entwicklungen unter die Lupe genommen.

    Über die filmischen Programme hinaus gibt es im Rahmen des Festivals Seminare, Workshops oder Informationsveranstaltungen, die den Filmemachern Gelegenheit bieten, hilfreiche Erkenntnisse zur Filmproduktion zu gewinnen.

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