Martin im Interview kennenlernen

  • Unterwegs mit Martin

    Wenn Martin Siegmann in Hamburg unterwegs ist, dann verbinden sich viele unterschiedliche Facetten in seinem Alltag: Natur, Sport, Kunst und die Leidenschaft für gutes Essen. Im Nachtleben und in der Barszene kennt Martin sich vor allem so gut aus, weil er den Szeneclub „Golem“ betreibt – den perfekten Ausgleich dazu findet er, wenn er Hamburg auf seinem Fahrrad erkundet, durch Hamburgs Kunstszene stöbert oder die peruanische Küche bei seinen besten Freunden genießt.


    Es ist früh am Morgen, Hamburg schläft noch. Nur am Fischmarkt ist schon leichtes Gewusel; die Fähre bringt die ersten Menschen an ihren Arbeitsplatz rund um die Große Elbstraße.

    Auch Martin ist schon auf seinem Fahrrad unterwegs. Sein Ziel: Finkenwerder. Mit der Fähre fährt er ca. 20 Minuten zu der ehemaligen Elbinsel. In diesem Teil des Alten Landes kann er auf seinem Bike so richtig Gas geben. Entlang der Landstraßen (Finkenwerder Landscheideweg, Wiet) ist er vollkommen ungestört und bekommt so bei voller Fahrt voraus, vorbei an alten Gutshöfen und saftigen Apfelbäumen, den Kopf frei. Beim Radfahren kann er sich nicht nur voll und ganz seinem Hobby widmen, sondern entdeckt dabei immer wieder Hamburgs entlegenste Ecken.

    Nach der steifen Brise, die ihm in Finkenwerder um die Ohren gefegt ist, geht es für Martin mitten in den Kern der Stadt, wo sich der Trubel der Stadt bereits eingenistet hat.

    Doch gerade hier kann er einen Gang runterschalten: in der vielfältigen, offenen und modernen Kunstszene. Der Hamburger Kunstverein ist eine seiner Anlaufstellen, wenn er junge zeitgenössische Kunst aus aller Welt sehen möchte. Zwischen Installationen, Videoformaten und raumfüllenden Leinwänden streift er mit Direktorin Bettina Steinbrügge durch das obere Stockwerk und lässt sich von der aktuellen Ausstellung inspirierend.

    Am Abend packt Martin der kleine Hunger und er schwingt sich wieder auf sein Fahrrad in Richtung Altona, wo seine guten Freunde Tschabi und Aurelio im November 2016 das „Leche de Tigre“ eröffnet haben. 

    Die hippe Cevicheria im Herzen Ottensens widmet sich mit Leib und Seele der peruanischen Küche – und das überaus erfolgreich. Denn ganz spontan findet man hier nur selten einen freien Tisch. Doch wenn Martin ins bunte Treiben eintaucht, findet sich irgendwo im Restaurant immer ein freies Plätzchen – am liebsten sogar direkt am Tresen. Denn von hier aus kann er nicht nur bequem sein Lieblingsgericht „Causa de Pulpo“ bestellen, sondern sitzt auch noch in der perfekten Reichweite zu den leckeren Pisco Sours, die es so in Hamburg ganz bestimmt kein Zweites Mal gibt.


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