Antjes ganz persönliches Hamburg

Wenn die Musikerin Antje Schomaker durch ihre aktuellen Lieblingsecken in Hamburg spaziert, dann hat sie den Rest der Stadt natürlich immer im Hinterkopf. Im Gespräch erzählt sie von ihren weiteren Highlights in der Hansestadt.


Alle Wege führen nach Hamburg. Erzähl uns von deinem.

» Ich hatte schon vor meinem Studium Berührungspunkte mit Hamburg im Rahmen eines Praktikums. Ich war viel unterwegs in der Stadt und habe mich natürlich in die Stadt verliebt. Nach dem Abi war somit klar, dass ich nach Hamburg ziehe, um Musik zu machen. «

Beschreibe das Hamburger Lebensgefühl. 

» Ich mag den Begriff „Schulterklopf-Romantik“. Man trifft in Hamburg immer Menschen, die man über irgendwelche Ecken kennt und einem das Gefühl geben, dass man Zuhause ist und dass alles in Ordnung wird.  « 

Beschreibe die Stadt in einem Satz.

» Hamburg ist ein Netzwerk aus ganz viel Liebe! «

Was hat Hamburg, das andere Städte nicht haben? 

» Die Stadt versteht sich viel mehr als ein Netzwerk und nicht in Stadtteilen. Man kann sich in Hamburg viel schneller treffen als in anderen Großstädten wie Berlin.  «

Hast du einen geheimen Wohlfühlort in Hamburg, den du uns verraten möchtest?

» Nach wirrem WG-Leben habe ich endlich ein eigenes Zuhause in Altona, in dem ich mich sehr wohlfühle. Das ist gerade der Ort, wo ich es mir immer gemütlich machen kann. «

Hast du einen Lieblingsplatz am Wasser?

» Vorne am Elbstrand ist ja eher der Partystrand. Wenn man aber immer weitergeht, kommt ein ganz schönes Fleckchen, das ich sehr mag. «

Ironischer Miesepeter oder geheimer Sonnenschein? Was macht für dich den typischen Hamburger aus?

» Das Klischee vom grimmigen Hamburger stimmt meiner Meinung nach so nicht. Hier in Hamburg kommen so viele Leute zusammen, dass man den Ur-Hamburger selten trifft. Hier fühlt sich halt jeder sofort wie ein Hamburger. « 

Welcher vermeintliche Hamburger „Touri-Tipp“ wird völlig unterschätzt?

» Man sollte unbedingt mal in den Turm der Hauptkirche St. Petri gehen. Da hat man nämlich Hamburger Panoramablick inklusive Michel.  «

Du musst Hamburg eine Weile verlassen. Was würdest du mitnehmen, damit dich kein Heimweh überkommt? 

» 10 Kilo Franzbrötchen! Mindestens! «

Butter bei die Fische: Elbe oder Alster? 

» Die Alster. Ich habe anfangs in St. Georg gewohnt und musste immer zur Uni zum Dammtor. Auf der Brücke zwischen Binnen- und Außenalster wird mir auch heute immer wieder bewusst, wie schön Hamburg eigentlich ist. «

Gibt es einen Ort/eine Aktivität/ein Gebäude, das du in Hamburg noch nicht gesehen hast und schon immer mal sehen wolltest?

» Ich war leider noch nie an der Dove-Elbe. «

Mit welcher Hamburger Persönlichkeit würdest du gerne mal ein Fischbrötchen essen? 

» Wenn es ein Fischbrötchen sein muss, dann natürlich mit Aale-Dieter. « 

Hamburg und du – eine Liebesgeschichte. Welcher Song wäre die Titelmelodie?

» „Why Does It Always Rain On Me?“ von Travis. «

Wohin gehst du mit Besuch von außerhalb in Hamburg als erstes und warum?

» Ich fahre gerne von den Landungsbrücken in Richtung Teufelsbrück mit der HVV-Fähre und spaziere von da zurück nach Altona. «

Wohnst du schon in deiner Lieblingsstraße?

» Ja, aber ich fände die Marktstraße im Karoviertel zum Wohnen auch sehr reizvoll. «

Reizt dich auch noch einmal ein anderes Viertel?

» Ich könnte mir durchaus vorstellen, in Ottensen zu wohnen. Aber nicht in naher Zukunft. «

Unterscheidet sich dein Arbeitsplatz sehr von deinem Wohnort?

» Als Musikerin kann ich ja überall schreiben. Das Schöne ist, dass Hamburg mein Arbeitsplatz ist.  «

Hamburg ist perfekt – fast. Was wünschst du dir manchmal für die Hansestadt?

» Mir fehlt in meiner unmittelbaren Nähe ein richtig guter Bäcker, wo noch Brot mit Liebe gebacken wird – wie zum Beispiel im Springer Bio-Backwerk. «


Wir waren mit Antje an ihren Lieblingsorten


  • Das sind Antjes Locations!